Vorstand
Dr. Birgit Bosold
Birgit Bosold (sie/ihr) ist seit 2006 Mitglied des Vorstands des Schwulen Museums Berlin (SMU) und seit 2021 Gründungsvorstand der Stiftung. Ihre politische Sozialisation im radikalen lesbisch-feministischen Aktivismus der 1980er Jahre war für sie eine wertvolle Ressource bei der programmatischen Transformation des SMU. Nach Studium und Promotion im Fach Literaturwissenschaft wechselte sie als Quereinsteigerin in die Finanzindustrie, arbeitete bei renommierten Banken und ist heute als selbständige Finanzplanerin und Investment-Expertin für institutionelle und private Mandate sowie als Fach-Dozentin und Autorin in tätig. Ihre Erfahrungen und Kompetenzen im Umgang mit ökonomischen Konzepten erweisen sich als ausgesprochen hilfreich für die Steuerung von Non-Profit-Unternehmen. Als Vorstand der Stiftung arbeitet sie vorrangig an der Finanzierung und Realisierung eines neuen Standortes für das SMU und ist für das Vermögensmanagement der Stiftung zuständig.
Brigitte Oytoy
Brigitte Oytoy ist eine Berliner Polittunte aus der tuntischen Tradition des Waldschlösschens und langjährige Community-Organizerin. Sie ist seit 2018 im Vorstand des Schwulen Museum engagiert und hat die Gründung der Stiftung mitbegleitet. Seit über 15 Jahren organisiert sie in Community-Strukturen und realisiert Veranstaltungen, so war sie unter anderem in queere Jugendgruppenarbeit und in der bundesweiten Vernetzung queerer Hochschulreferate aktiv. Heute ist sie in der Stiftung für die Administration und das Projektmanagement zuständig.
Stiftungsrat
Sophie Rauscher
Sophie Rauscher ist ausgebildete Journalistin und Co-Host des Podcasts „trans sein“. Beruflich zog es sie über eine Station bei den Neuen deutschen Medienmacher*innen immer mehr auf die politische Seite. Die letzten Jahre war sie vor allem im Bereich politische Bildung, Public Policy (unter anderem bei Meta Inc.) und Antidiskriminierung tätig. Stationen waren u.a. die Deutsche Aidshilfe, SwitchUp und DeutschPlus. Sie ist Mitarbeiterin einer Bundestagsabgeordneten, bei der sie für Öffentlichkeitsarbeit und Queerpolitik zuständig ist. Nebenbei unterstützt Sophie verschiedene queere und BIPoC Selbstorganisationen bei Veranstaltungen oder steht selbst mit Musik auf der Bühne, wie zuletzt in der ARD-Show „Ich will zum ESC!“ oder als Support-Act der queeren Indie-Band Schrottgrenze.
Dorothee Robrecht
Dorothee Robrecht hat nach einem Studium in Bonn, Berlin, Leningrad und Chicago zunächst als freie Journalistin für Print und Radio gearbeitet, u.a. für Deutschlandradio, RBB und WDR. Ihre Themen: Literatur, Kultur und Osteuropa, mit besonderem Fokus auf lesbische und/oder feministische Protagonistinnen des Zeitgeschehens. Seit 2000 leitet sie die Marketing-Abteilung eines mittelständischen Unternehmens in Berlin mit 170 Angestellten und arbeitet freiberuflich weiter als Journalistin, hauptsächlich zu Themen mit Bezug zu FLINTA* Communities.
Prof. Carsten Wiewiorra
Prof. Dipl-Ing. Carsten Wiewiorra (er/ihm) ist freischaffender Architekt und Innenarchitekt in Berlin sowie Hochschullehrer, Mitglied der Berliner Architektenkammer und im Bund Deutscher Architekten. Er ist Professor im Bereich Entwurf, Konstruktion und Material an der TH-OWL / Detmolder Schule für Architektur und Innenarchitektur. Bis 2024 war er langjähriges Mitglied im Vorstand des Schwulen Museums und setzte dort unter anderem den Umzug vom Mehringdamm in die Lützowstraße mit um. In der Stiftung betreut er insbesondere das Projekt zur Suche eines neuen Standorts für das Schwule Museum.

